Ein 8-Wochen-Programm, um deine innere Wahrheit zu entfalten und dich durch deine erotische Weisheit selbst zu bemuttern.
Als Töchter tragen wir unsere Mütter und alle Frauen vor ihr in uns. Die Mutterwunde ist ein struktureller Kontrollmechanismus des Patriarchats, der auf Trennung fusst und diese Verbindung gewaltvoll bricht.
Indem wir uns erinnern, dass wir Teil einer Kette sind, öffnen wir uns dem Mitgefühl, um auf unsere weibliche Ahnenlinie zu schauen und unseren Blick vom eigenen Leid zu erweitern.
Unserer Mutter in die Augen zu schauen und Verständnis über ihre Vergangenheit, ihre sexuellen Wunden und die Art zu erlangen, wie wir von ihr bemuttert wurden, kann uns empfänglich für tiefe Heilung machen.
Dein Erfolg hat das Gesicht deiner Mutter.
Bert Hellinger
Die Beziehung zur Mutter zu heilen, ist wie ein Weihe-Ritus: Denn die Mutter ist das Tor zum Leben und wie wir die Mutter nehmen, nehmen wir das Leben. Sobald wir beginnen, die Mutterwunde zu heilen, sind wir nie wieder Dieselben: Tiefgreifende Dinge in uns verändern sich, allen voran die Art, wie wir uns in der Welt fühlen und wie wir uns selbst bewohnen – unsere Selbstsicherheit, unsere Lust, unsere Gelassenheit und die Art, wie wir unsere Projekte manifestieren und ans Licht bringen. Daher ist es ganz natürlich, Panik oder Angst zu fühlen, während wir den tiefen Wunsch verspüren, die Wunden mit unserer Mutter in uns zu heilen. Sie ist die grosse Tür zu allen anderen Bereichen unseres Lebens und bildet das Fundament, auf dem wir stehen. Die Heilung der Mutterwunde ist ein fortlaufender Prozess, der das ganze Leben andauert.
Wie fühlst du dich gerade, jetzt wo du vor dieser Tür stehst?
“Du musst das nicht alles alleine tragen.”
Ein Programm, um Mutter zu heilen?
Ja. Denn wir alle sind heute wegen einer hier. Und ob es uns gefällt oder nicht, da sie uns in ihrem Körper –inmitten ihrer Emotionen– zusammengebastelt hat, beeinflusst ihre Präsenz unser gesamtes Leben. Alles. Job, Sexualität, Geld, Liebe, Erfolg. Die Energie der Mutter ist die innere Stimme in uns, die uns sagt, ob wir des Lebens würdig sind. Was hat dir deine mutter über Geld, Sex, andere Frauen und den weiblichen Körper beigebracht?
9 Zeichen, die auf die Mutterwunde in deinem Leben hindeuten:
Dich beschleicht immer wieder das Gefühl, etwas stimmt nicht mit Dir. Du hast das Gefühl, eine Leere ausfüllen zu wollen und ständig auf der Suche nach Heilung zu sein. Du fühlst dich auf eine seltsame Art des Glücks unwürdig und Du weisst, es hat mit Deiner Mutter zu tun, aber Du bist Dir nicht sicher, was es ist.
Du fühlst Dich in weiblicher Gesellschaft oft fehl am Platze oder empfindest ein Gefühl von Nicht-genug-sein, negativem Vergleich und Neid. Diese Gefühle äussern sich manchmal in vulkanischen Wutausbrüchen.
Du hast das Gefühl, von Deiner Mutter körperlich oder seelisch verlassen worden zu sein und bist mit dem Gefühl der Einsamkeit aufgewachsen. Du fühlst dich von deiner Mutter abgelehnt, gleichgültig/entwürdigend behandelt, verbal und/oder körperlich missbraucht.
Du hast Schwierigkeiten, Deiner Mutter und anderen gegenüber klare Grenzen auszusprechen und diese zu wahren. Wenn andere Dir ihre Grenzen aufzeigen, macht Dich das wütend oder traurig und Du fühlst dich zurückgewiesen. Oft fällt es dir schwer, deine Gefühle zu regulieren.
Pleasure und sexueller Genuss sind etwas, wonach Du dich sehnst, doch in Dir sträubt sich alles, wenn es wirklich darum geht, Lust zu erfahren. In romantischen Beziehungen ziehst du Menschen an, die emotional unpässlich sind, ‘Mamitis’ haben und destruktive Verhaltensmuster aufzeigen.
Du fühlst dich verantwortlich für das Glück anderer Menschen. Du spürst das Bedürfnis, Deine Mutter zu retten und ihr ihre emotionale Last abzunehmen. Gleichzeitig fällt es dir schwer, deine eigenen Bedürfnisse rechtzeitig zu erfüllen, angefangen bei kleinsten Sachen wie Trinken, Essen, zur Toilette gehen.
Es fällt dir schwer, kreative Projekte zu Ende zu bringen und oft sabotierst du deine eigenen Vorhaben und Rituale, von denen du weisst, dass sie dir gut tun. Dich erfolgreich und erfüllt zu sehen, erscheint dir praktisch unmöglich.
Auch wenn Du erwachsen bist, kontrolliert und lenkt die innere Stimme deiner Mutter weiterhin Dein Leben und du gibst viel zu viel auf ihr Urteil.
Du neigst zu selbstzerstörerischen Tendenzen wie negativen Selbstgesprächen, Wut auf deinen Körper, Ablehnung deiner Menstruation sowie starke Schmerzen/Endometriose, Nägelbeissen, Pickel ausquetschen, unkontrolliertes Essen, Rauchen, Kiffen, Trinken und Surfen.
“Die Mutterwunde zu heilen, bedeutet, auf unsere eigene Stimme zu hören, die Richtung einzuschlagen & die Führung in unserem Leben zu übernehmen. Als Frauen brauchen wir hierfür einen tribe.”
Maureen Murdock
“CHARLY gracias por mostrarte y compartir ❤️” Danke fürs Dich Zeigen und Teilen
Die Geschichte anderer Frauen zu hören, hat mir tiefe Heilung geschenkt, weswegen dieses Programm als Gruppenerfahrung aufgebaut ist. Durch den gesamten Heilprozess helfen uns zwei Grundprinzipien, die uns Halt und Sicherheit geben: Haben wir Trauma oder tiefe Einsamkeit erlebt, ist es wichtig, uns mit einem genauen Blick unsere innere Welt anzuschauen. Durch das systemische Familienstellen finden wir Wege, um die Erde in uns fruchtbar für heilsame Veränderungen zu machen, indem wir alle Angehörigen miteinbeziehen. Diese Veränderungen finden immer durch das Herz statt. Das Herz ist unser grosser Verbündeter in dieser revolutionären Reise nach innen.
Prinzip 1: Der rote Faden — Die Kette der Gebärmütter
Als Töchter tragen wir unsere Mütter –und alle Frauen vor ihr– in uns. Im Bewusstsein, dass wir Teil einer Kette sind, öffnen wir uns dem Mitgefühl, um auf unsere weibliche Ahnenlinie zu schauen und unseren Blick vom eigenen Leid zu erweitern. Unserer Mutter in die Augen zu schauen und Verständnis über ihre Vergangenheit, ihre Wunden und die Art zu erlangen, wie wir von ihr bemuttert wurden, kann uns empfänglich für tiefe Heilung machen.
Prinzip 2: Große Frauen, die mutig vorangegangen sind:
Wir arbeiten mit grossen Autorinnen, die mit ihren Werken einen wichtigen Beitrag zur kollektiven Heilung der weiblichen Energie, der Mutter-Tochter-Beziehung und dem Weg des Frauseins geleistet haben und die ihren Horizont erweitert haben, damit wir heute klarer auf die Dinge sehen– und von hieraus auf unserem Heilweg vorangehen können. Autorinnen, die wir lieben: Clarissa Pinkola Estes — die Wolfsfrau, Maureen Murdock — der Weg der Heldin, Marija Gimbutas — die Zivilisation der Göttin, Ximena Nohemi — die Kunst der Selbstbemutterung, Luna Ora - Sex Magic Evolution, Bethany Webster – Healing the Mother Wound, Jacky Fleming – Das Problem mit den Frauen, Katja Lewina – Sie hat Bock, uvvvm.!
The Mother-Daughter-Relationship can be seen as the first relationship violated by patriarchy.
Adrienne Rich
Die Schichten der Mutterwunde
Die persönliche & systemische Wunde: Die Mutterwunde ist komplex und basiert auf destruktiven Verhaltensmustern, die uns in der Kindheit zugewiesen wurden. Sie manifestiert sich als Schutzpanzer, der uns Energie raubt und uns daran hindert, all das zu sein, was wir sein möchten. Oft nehmen wir in der Familienordnung Rollen ein, wie die des Partners oder der Oma, um die Bedürfnisse unserer Mutter zu erfüllen.
Die kulturelle Wunde: Das Patriarchat, das das Weibliche entwertet, schneidet den Fluss des Ur-Wissens von Mutter zu Tochter ab. In der Folge distanzieren Mütter und Töchter sich innerlich voneinander, fühlen sich einsam, Töchter lehnen ihre Mütter ab und umgekehrt, es entsteht eine Glorifizierung des Vaters.
Die sexo-spirituelle Wunde: Das patriarchale System verkennt die Wichtigkeit weiblicher Spiritualität in Verbindung mit sexueller Vitalität als Anker in unserem Alltag ; Tempel, um das Urwissen aller grossen zyklischen Übergangsriten wie Geburt, Tod, Menstruation, Peri- und Menopause durch unseren Körper, sowie in Präsenz einer grösseren Existenz begreifen zu können: Die grösste Mutter von allen, die uns hält und Leben schenkt: Pachamama.
Die globale Wunde: Wir brauchen uns nur umzusehen, um zu begreifen, wie sehr unser Verhältnis zur Erde geschädigt ist: Riesenbebauungen, Elektroschrott, Abholzungen, Brände, Fluten, steigende Temperaturen. Die Mutterwunde ist ein Barometer unseres individuellen Selbstbildes und wie es aussen ist, ist es innen: Wir sind angehalten, den Aktivismus aus Liebe zu unserem Planeten neu zu beleben und wohlwollend an der Gestaltung des Lebens teilzuhaben.
Meine Geschichte
Ich hab es alles gesehen. Alles. Im Ernst.
Häusliche Gewalt, psychischer und physischer Missbrauch durch meine Mutter, Manipulation, Erniedrigungen, sexuelle Übergriffe, finanzieller Bankrott, Depression, Suizidgedanken – ich hab es alles durch. Sister, believe me, when I say. Und ich bin durchgegangen durch das Höllenfeuer. Und hier kommt die lebensspendende Magie, die Medizin: Mitfühlende, weise Frauen haben mir meinen Platz freigehalten und mich bei der Hand genommen, um alles ausdrücken, was in mir heulte. Heute kann ich sagen, in den tiefsten Shit Holes liegt das kostbarste Gold. Dort, wo wir um keinen Preis hin wollen – da müssen wir hin. Im Feuer meiner Ahn*innen finde ich heute Rückzug. Dankbarkeit. Heute kann ich in Liebe zurückschauen, meinen Alten sagen “ich sehe dich, halt mir den Rücken frei” und den alten Schmerz von mir trennen. Es war ein langer und schwieriger Weg dahin: Lebenslust, grenzenlose Empathie und sehr viel Wissen sind die Geschenke, die ich jetzt zurückgeben kann. Meine Wurzeln geben mir Halt und verleihen mir Flügel. Und das wünsche ich mir für dich!
Wenn es dich ruft, lies hier die ganze Geschichte
Die Selbstopferung aus blinder Liebe
“Für dich Mama.” Embrace the Mother Fuck
Wenn wir uns selbst aufopfern, geben wir wortwörtlich unser Leben. We give too many fucks. Wir stellen uns hinten an, ersticken im Keim, was uns beflügelt und sabotieren unsere eigenen Erfolge – während wir anderen bei ihrem Erfolg zujubeln. Aus einer blinden Liebe heraus wiederholen wir die gleichen destruktiven Verhaltensmuster wie Mama: Wenn sie es nicht durfte, darf ich es auch nicht: Hülle & Fülle nicht, lebenslustige Orgasmen nicht, Busenfreundinnen nicht, Frieden mit dem eigenen Körper nicht. Diesem Selbstboykott wohnt der kindliche Wunsch inne, dass wenn ich ‘so und so’ bin, Mama irgendwann kommt und mich liebt, so wie ich es brauche. Diesen Wunsch nennt Bethany Webster “the impossible dream”. Denn wir sind nicht das Problem. Das Problem sind die ungeheilten Wunden unserer Mutter, die im patriarchalen Kontext des “Frau = weniger wert” lebt. Was die Mutterwunde intakt hält, sind Selbstopferungen dieser Art, die wir nur stoppen können, indem wir lernen, uns selbst zu bemuttern –wertschätzend, liebevoll, radikal, aus der eigenen Körperlichkeit heraus. Angefangen bei einer nährenden Beziehung zu unserer sexuellen Natur. So wie unsere Mutter hatte Sex, um uns auf die Welt zu bringen, erkennen wir, dass wir ein Grundrecht auf Genuss haben und lernen, systemkonforme Fragmentierungen zu lösen, um uns endlich als autonome erotische Wesen zu erleben. Schamfrei. Mother fucking unapologetic.
Modul 1
Das innere Mutterland betrachten & das kleine Mädchen ins uns sehen : Wie hat meine Mutter mich geprägt? Inwiefern beeinflussen diese Prägungen mein aktuelles Leben und meine Gesundheit? Wie gut konnte meine Mutter ihre eigenen Wunden heilen? Welche Schutzmasken habe ich erschaffen, um durchs Leben zu kommen? Akzeptieren, dass wir die Mutter nicht aus Zwang lieben können. Die echte Liebe zu ihr beginnt mit der Überwindung unseres eigenen Schmerzes.
Modul 2
Die persönliche Wunde aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten & ihr einen Namen geben: Erforschung der inneren Orte, die Angst und Scham in mir auslösen und mit einem mitfühlenden Blick hinschauen, um sie zu reparieren. Wie sieht die emotionale Kluft zwischen mir und meiner Mutter aus? Durch was habe ich versucht, die innere Leere in meinem Herzen zu füllen? Wenn wir uns in der Tiefe kennenlernen, mit allem, was weh tut, dann tut sich ein Raum für Heilung in unserem Herz auf.
Modul 3
Innere Allianz der Selbstbemutterung — Die innere Mutter und das innere Kind: Unsere Mutter ist das Barometer unseres Selbstwertes. Die weise innere Mutter wird aktiv, wenn wir beginnen, wohltuende Gewohnheiten und Verbindungen in unserem Alltag zu kultivieren und unserem inneren Kind das geben, was es braucht. Diese neue Form der Selbstbetreuung verändert unsere Lebensphilosophie positiv. Wir lernen, alle Anteile in uns anzunehmen und uns in jeder Situation das zu geben, was uns gut tut.
Modul 4
Den Heilprozess über die Zeit aufrecht erhalten & in unserem Leben integrieren. Starke und wohlwollende Selbstbemutterung mit der Anerkennung unserer Stärken und Fähigkeiten als Fundament für alle Lebensbereiche wie Berufung, Spiritualität, Sexualität, Beziehung, Freundschaft, gesunde Grenzen, finanzieller Erfolg und Gesundheit. Ein sicheres Netzwerk –eine “externe Plazenta”– aufbauen, um uns gegenseitig Halt zu geben und den liebevollen Austausch als Grundbedürfnis zu kultivieren.
Calita Fire Interview.
Modul 5
Sophie Alice Voice Womb Alchemy
Guest Lecture
nmnm
Closing Call
Wie werden wir arbeiten?
Wir werden 8 Live-Transformationsessions von je 3- 4 Stunden online haben. Hier werde ich Dir Schritt für Schritt den Weg zeigen, den ich mir selber mit Hilfe der wundervollen Mutterwunden-Therapeutin Ximena Nohemi aufgebaut habe. Jede Session beinhaltet 1-2 innere Reisen, um die Beziehung zu deiner Mutter in der Tiefe zu betrachten, sowie eine Präsentation mit Impulsen aus dem systemischen Familienstellen und unseren Autorinnen. Am Schluss jeder Sitzung gibt es ca. 1 Stunde Raum für Austausch. Begleitend zu unserer Arbeit gibt es ein Workbook mit wertvoller Information, ausgewählter Literatur sowie Fragen zum tieferen Reflektieren, die dir auf deinem Weg helfen.
Unsere Termine [via Zoom]:
20. August 17:00 — 20:30 Uhr
27. August 17:00 —20:30 Uhr
03. September 17:00 —20:30 Uhr
10. September 17:00 —20:30 Uhr
17. September 17:00 — 20:30 Uhr
24.September 17:00 – 20:30 Uhr
01. Oktober 17:00 – 20:30 Uhr
08. Oktober 17:00 – 20:30 Uhr
The Rise of the Goddess
Ich fragte eine Heilerin in Mexiko. Sie gab mir 3 Reiki Sessions und legte mir die Tarot Karten.
In den Sessions weinte und weinte ich und sie sagte ein ums andere Mal: “No estas sola” — Du bist nicht allein. Denn ich fühlte mich mutterseelenallein - im wahrsten Sinne des Wortes. Jedes Mal nach den Sessions passierte etwas Magisches. Nach einer sehr intensiven Session zum Thema Fülle (was Selbstwert bedeutet), fand ich viel Geld auf der Strasse… Und die Karten, die sie mir legte, sagten es alles:
1
Die Wunde anerkennen.
Persönlich, systemisch, kulturell & spirituell
Das ständig mitschwingende Zerrissenheitsgefühl im Leben wegen Konflikten der Vorfahr*innen, verkörpert durch den Leidenszustand meiner Eltern während meiner Zeugung. Uff.
Die Karten laden dazu ein, den alten Wunden gegenüber Mitgefühl zu zeigen und sich von dem falschen Loyalitätsgefühl gegenüber dem Clan zu lösen, bei dem man den Schmerz der Alten als den eigenen wahrnimmt. Es wird zu Mut eingeladen und dazu, das eigene Licht und die einzigartigen Gaben, die wir mit in die Welt bringen, erstrahlen zu lassen.
2
Heilsame Veränderung.
Auf die Mutter zugehen oder Abstand nehmen
Sich für immer von den überholten und veralteten Glaubenssystemen zu lösen, um das lähmende Gefühl von Schuld, Scham und innerem Konflikt zu überwinden. Lernen, innere emotionale Reife zu kultivieren, Tod als Transformation und Abwerfen alter Schichten, gleich einer Schlange, die sich aus dem windet, was sie nicht mehr ist. Zuflucht in die einzig ewige Konstante: Die Veränderung. Evolution, Ausdehnung, Kreislauf von Leben-Tod-Leben in neuer Form.
3
Die innere Mutter stärken.
Unsere wichtigste Bindung mit uns selbst finden
Die Sieben der Stäbe ist ein Glücks- und Lichtbringer (meine absolute Lieblingszahl + Hausnummer als Kind) und weist darauf hin, dass ich die Emotionen heilen kann, die mir von meinen Eltern aufgezwungen wurden, indem ich die männliche und die weibliche Energie integriere, die durch den König der Münzen symbolisiert wird, d.h. making money und die Gaben der Königin des Feuers, d.h. die Macht von Pleasure und dem eigenen Feuer der Lust. Rrra!
Híkuri: Die heilige Medizin
Großvater Peyote
Am Tag der Toten erlebte ich in Mexiko meine erste Peyote-Zeremonie. Ich hatte den tiefen Wunsch, mich wieder mit meiner Oma zu verbinden, die erst kurz zuvor verstorben war. In dieser Nacht sah ich meine Grosseltern im Herzen des Feuers als zwei tanzende, farbenfrohe Flammen, die vereint waren und hell vor Liebe und Hoffnung leuchteten. Es war ein Gefühl voller Dankbarkeit und Freude, das sich anfühlte wie eine Versöhnung mit meiner Vergangenheit. Doch statt Antworten zu geben, warf mein Erlebnis nur noch mehr Fragen auf: Wenn Peyote so tief in mein Herz blicken konnte, konnte er mir etwa helfen, die Wunden meiner Alten zu heilen? Könnten sein erdiger Geschmack und seine süsse, liebevolle Essenz mir helfen, die Angst vor Ablehnung als Tochter meiner Mutter zu überwinden? Was eine einmalige Erfahrung zu sein schien, wurde zu einer Reise in die Tiefen meines Stammbaums.